Metall entrosten
Rost restlos entfernen, SA-Reinheitsgrade verstehen und Korrosionsschutz richtig aufbauen.
Zum RatgeberAblagerungen kosten Wärme, Schwefel frisst Beton und Stahl: Die professionelle Strahlreinigung von Fermentern und Behältern übernehmen wir geplant im Wartungsfenster, damit der Stillstand kurz bleibt.

Das Problem
Im Fermenter einer Biogasanlage lagern sich über die Jahre hartnäckige Schichten ab: organische Rückstände und Sinkschichten, dazu Schwefel- und Kalkverbindungen an Wänden, Rührwerken und Heizrohren. Auf den Heizleitungen wirken diese Beläge wie eine Isolierschicht – die Wärmeübertragung sinkt, die Anlage braucht mehr Energie, um die Prozesstemperatur zu halten.
Noch teurer wird der zweite Effekt: Aus Schwefelwasserstoff entstehen im Gasraum aggressive Schwefelverbindungen, die Beton und Stahl regelrecht anfressen. Wer die Beläge regelmäßig entfernt und den Korrosionsschutz erneuert, verlängert die Lebensdauer der Bausubstanz erheblich – und erspart sich ungeplante, teure Instandsetzungen.
Unsere Arbeit
Gestrahlt wird alles, was Belag trägt und wieder sauber arbeiten soll: Betonwände und -decken im Fermenter, besonders die korrosionsgefährdeten Flächen im Gasraum, dazu Stahlbauteile, Rührwerke, Heizrohre, Einbauten und Behälter. Die Strahltechnik samt Kompressor bringen wir mit – gearbeitet wird direkt in und an Ihrer Anlage.
Das Strahlen entfernt nicht nur die Ablagerungen, sondern schafft zugleich den sauberen, tragfähigen Untergrund für eine neue Schutzbeschichtung. Deren Auswahl und Ausführung stimmen wir mit Ihnen und dem beschichtenden Betrieb ab, damit der Aufbau als Ganzes funktioniert.
Woran Sie erkennen, dass es Zeit wird: Die Heizleistung im Fermenter lässt spürbar nach, obwohl mehr Energie eingesetzt wird; an zugänglichen Bauteilen zeigen sich Korrosionsspuren oder abplatzende Beschichtungen; oder die letzte gründliche Reinigung liegt schlicht viele Jahre zurück. Spätestens dann lohnt eine Bestandsaufnahme – gern gemeinsam mit uns bei einer Begehung.
Organisation
Jeder Tag Stillstand kostet Einspeisevergütung. Deshalb legen wir die Arbeiten in Ihr ohnehin geplantes Wartungsfenster: Termin und Ablauf werden vorab genau abgestimmt, wir arbeiten zügig und nach Möglichkeit parallel zu anderen Gewerken, damit die Anlage schnellstmöglich wieder anfahren kann.
Die Sicherheit hat dabei klare Regeln: Gestrahlt wird erst im entleerten, gereinigten und freigemessenen Behälter – die Gasfreimessung und Freigabe erfolgt durch den Betreiber beziehungsweise die dafür zuständige Fachkraft. Den genauen Ablauf, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen halten wir vor Beginn schriftlich fest.
Häufige Fragen
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